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BEG-Förderung

Bundesförderung für effiziente Gebäude für Ihre geplante Einzelmaßnahme.

BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG, ist ein neues Förderangebot der Bundesrepublik Deutschland. Mit ihr sollen bestehende Förderprogramme im Bereich Gebäude und Sanierung gebündelt werden. Auch die inhaltliche Optimierung steht im Fokus des Marktanreizes. Die Attraktivität der Förderung und damit die Zahl der baulichen Maßnahmen für energieeffiziente Gebäude sollen durch die BEG gesteigert werden. Damit einher geht die Erhöhung der Fördersätze. Wie bisher heißt es dabei: Je höher der energetische Standard, welcher durch die Maßnahmen erreicht wird, desto mehr Fördergelder gibt es!

BEG für energetische Sanierung an der Immobilie

Die BEG ist eine Maßnahme, mit der unter anderem die Klimaziele für 2030 erreicht werden sollen. Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist dabei ein Teilziel des mit der EU vereinbarten Pakets. Entwickelt wurde die Bundesförderung für effiziente Gebäude vom Klimakabinett der Bundesregierung – respektive dem „Kabinettausschuss Klimaschutz“. Der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, sagte zu dem neuen Angebot, welches beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden kann, folgendes:

„Die Art wie wir wohnen und bauen wirkt sich unmittelbar auf das Klima aus. Wenn wir unsere ambitionierten Klimaziele erreichen wollen, müssen wir auch im Gebäudebereich ansetzen. Dazu haben wir im Klimakabinett ein umfassendes Maßnahmenbündel vereinbart. Im Mittelpunkt steht die Förderung der energetischen Gebäudesanierung: Wir wollen denjenigen unter die Arme greifen, die ihr Haus oder ihre Wohnung klimafreundlich sanieren wollen. Dazu wird es deutlich spürbare Anreize für Investitionen geben. Wichtig ist und bleibt dabei: Wohnen muss bezahlbar bleiben.“ 
(Quelle: BMI)

Mit der neuen BEG wird die KfW-Förderung für energieeffiziente Gebäude und Gebäudesanierungen nicht ersetzt, sondern ergänzt. Neben privaten Bauherren werden damit Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Immobilieneigentümer und Vermieter sowie auch Rentner angesprochen. Das Ziel ist, auch mit dem Gebäude wirtschaftlich nicht so erfolgreichen Personen und Unternehmen eine energetische Sanierung zu ermöglichen – oder sie zumindest dabei zu unterstützten. Die zum Beispiel beim Eigentümerwechsel oder auch für den Sanierungsfahrplan aufkommenden Kosten für die Beratung werden durch bestehende Programme übernommen.

Die BEG-Förderung wird in drei Teilprogrammen, jeweils in einer Zuschussvariante oder einer Kreditvariante, angeboten. Mit den Programmen werden Vollsanierung und Neubau von Wohngebäuden (BEG WG) bzw. Nichtwohngebäuden (BEG NWG) und Einzelmaßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden (BEG EM) gefördert.

Seit dem 01.01.2021 ist die Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen, kurz im Programm BEG EM möglich. Dabei werden Maßnahmen an der Gebäudehülle, der Anlagentechnik, Erneuerbare Energien für Heizungen, Heizungsoptimierung und die Fachplanung gefördert. 

Die weiteren Programme im Bereich Nichtwohngebäude (BEG NWG), der Bereich Vollsanierung sowie Neubau (BEG WG) und die Förderung der Einzelmaßnahme (BEG EM) sind in der Kreditvariante für den Sommer 2021 angessetzt.

Mit dem Programm BEG EM werden ab dem 01.01.2021 folgende Baumaßnahmen mit folgenden Zuschüssen gefördert.

BEG-Förderung der einzelnen Baumaßnahmen

  • Maßnahmen an der Gebäudehülle (Außenwanddämmung, Dachflächendämmung, Fensteraustausch): 20 Prozent

  • Erneuerbare Energien für Heizungen (bspw. Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Hybridheizungen oder Solarthermieanlagen): 20 bis 45 Prozent

  • Anlagentechnik (bspw. Einbau und Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen, Einbau digitaler Systeme zur Verbrauchsoptimierung): 20 Prozent

  • Maßnahmen zur Heizungsoptimierung (bspw. hydraulischer Abgleich einschließlich Austausch von Heizungspumpen): 20 Prozent

  • Fachplanung und Baubegleitung im Zusammenhang mit einer Einzelmaßnahme: 50 Prozent

Es werden auch die maximalen Höhen der förderfähigen Kosten in jedem Teilprogramm festgelegt und im Vergleich zu den Einzelmaßnahmen der KfW erhöht. Nun können im Teilprogramm der BEG- Einzelmaßnahmen  (BEG EM) für ein Wohngebäude 60.000 Euro pro Wohneinheit als förderfähige Kosten angesetzt werden.

Im Teilprogramm der Nichtwohngebäude (BEG NWG) ist diese bis zu 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche mit einer maximalen Förderkostenhöhe von 15 Millionen Euro niedergeschrieben.

Bei Komplettsanierungen oder bei der Errichtung von Neubauten erhöhen sich die maximale förderfähigen Kosten auf bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit.

Besonders interessant ist die Kombination einer energetische Sanierungsmaßnahme im Programm BEG EM mit dem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Der entsprechende Fördersatz wird um 5% für diese Maßnahme erhöht. In der BEG Förderung wird dies als iSFP-Bonus bezeichnet.

Beantragen Sie jetzt Ihre BEG-Förderung! Wir als Energieeffizienz-Experten können Ihnen bei der Beantragung folgender Leistungen zur Seite stehen:

  • Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und / oder 

  • Anlagentechnik (Außer Heizung) 

  • sowie bei Anträgen, in denen mehrere Wärmeerzeuger kombiniert werden

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